Der Putenmarkt tendiert noch uneinheitlich. Vergleichsweise stabil wird das Rotfleischsegment bewertet. Hier kam es auch zu keinen nennenswerten Preisbewegungen. Weißfleisch stand noch immer unter Druck. Zu erneuten Preisreduzierungen kam es offensichtlich jedoch nicht. Im Zuge der jüngsten Verhandlungen zwischen Schlachtereien und Mästerorganisationen kam es in etlichen Regionen nochmals zu niedrigeren Erzeugerpreisen.
Der Putenmarkt neigt weiterhin zur Schwäche. Für Putenbrust gaben die Schlachtereiabgabepreise abermals nach. Für die bestehende Nachfrage ist das Angebot nach wie vor zu groß. Die deutsche Produktion wird anhaltend durch niedrigpreisig offerierte Im-portware ergänzt. In Richtung Verarbeitung haben die deutschen Anbieter dadurch erhebliche Absatzprobleme. Aber auch die hiesi-gen Endverbraucher halten sich mit Käufen von Putenfleisch zur Zeit zu-rück. Lediglich Rotfleisch ist gut gefragt und tendiert auch stabil. Die Erzeugerpreise geben ebenfalls weiter nach.
Die Schlachtereiabgabepreise für Putenbrust gaben abermals nach. Die Nachfrage ist für das bestehende Angebot zu gering. Die hiesige Produktion wird anhaltend durch niedrigpreisig offerierte Importware ergänzt. Rotfleisch tendierte zuletzt vergleichsweise stabil. Jüngste Verhandlungen über Erzeugerpreise brachten nochmals niedrigere Lebendpreise.
Das Angebot an Putenfleisch ist nach wie groß. Im Weißfleischsektor kommt es noch zu Überhängen, zumal die Nachfrage sich bislang kaum belebte. Die Schlachtereiabgabepreise für frische Ware gaben teilweise nochmals nach. Der Rotfleischsektor tendiert verhältnismäßig stabil. Obwohl das Interesse der Verarbeiter nicht mehr so rege ist, dominierten an diesem Teilmarkt stabile Großhandelspreise. Die Erzeugerpreise gaben in Folge jüngster Verhandlungen zwischen Mästerorganisationen und Schlachtereien in Bundesschnitt nach.